Durch Wertschätzung zu neuer Motivation für Mitarbeiter und Führungskräfte
Der Alltag ist momentan kein einfacher. Und das gilt sowohl beruflich als auch privat. Kaum ist das Ende der einen Krise in Sicht, lauert am Horizont bereits die nächste. Natürlich kämpfen wir uns durch. Gerade Unternehmer und Unternehmerinnen haben oft gar keine andere Wahl. Beziehungsweise wäre die andere Option aufzugeben. Die Mitarbeiter hängen zu lassen. Den Laden zu schließen. Das lässt der Unternehmergeist nicht zu. Und das ist natürlich gut so. Aber bei all den Krisen, Kämpfen und dem Weitermachen bleibt ein Aspekt schnell auf der Strecke. Ein Aspekt, der vielleicht zunächst gar nicht so wichtig erscheint, denn die Hauptsache ist ja erst einmal, dass es überhaupt weitergeht. Jetzt, nach über zwei Jahren Pandemie, Unsicherheiten und neuen Herausforderungen, merken viele langsam, aber sicher: Wir machen zwar noch weiter, doch … so richtig motiviert sind wir nicht mehr. Wie auch, wenn Führung nur noch Krisenmanagement bedeutet?
Wie bekommen Sie Ihre Motivation jetzt zurück? Und geben Sie an Ihre Mitarbeiter weiter? Die Antwort liegt nicht im Gehalt, im nächsten Urlaub oder der Workation, sondern setzt sehr viel früher an: bei der Wertschätzung.
Was bedeutet Wertschätzung überhaupt?
Den eigenen Wertekanon definieren
Als Führungskraft ist es besonders wichtig, die eigenen Werte zu identifizieren und entsprechend zu agieren. Denn von Ihnen wird nicht nur erwartet, dass Sie sich selbst motivieren, Sie sollen auch Orientierung, Motivation oder manchmal auch Reibungspunkt für Ihre Mitarbeiter sein. Die Arbeit an Ihrem eigenen Wertekanon ist also gleich auf mehreren Ebenen wertvoll.
- Formulieren Sie Ihren Wertekanon. Welche Werte leiten Sie?
- Konzentrieren Sie sich auf die maximal fünf wichtigsten Werte.
- Identifizieren Sie die Werte, mit denen Sie sich in der nächsten Zeit intensiver beschäftigen wollen.
Bedeutung von Werten für Mitarbeiter: Wertschätzung erzeugt Wertschöpfung
In einer Unternehmenskultur, in der Werte nicht nur bloße Lippenbekenntnisse bleiben, wird sich die emotionale Bindung der Mitarbeiter erhöhen. Und damit natürlich auch die Motivation und Produktivität. Klar, denn ein Mitarbeiter, der nicht nur Dienst nach Vorschrift macht, der innerlich nicht bereits gekündigt hat, sondern mit Hand, Herz und Verstand bei der Arbeit ist, wird sich lieber und stärker einbringen. Ihre Mitarbeiter zu motivieren, bedeutet also immer auch, das Fundament dafür zu schaffen, nämlich Ihre Mitarbeiter wertzuschätzen. Und das eben genau indem die Werte bekannt sind, kommuniziert und vor allem gelebt werden.
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